Doggenzucht / Zuchtplanung
Unser Zuchtziel ist es gesunde, wesensfeste und langlebige
Deutsche Doggen zu züchten. Wir legen auch sehr
viel Wert darauf, dass wir Doggen haben, die auch für Hundesportler
geeignet sind. Natürlich züchten wir nach den Kriterien des Österreichischen
Doggenklubs (ÖDK), ÖKV und FCI, die die Zuchtordnung dem neuen
österreichischen Tierschutzgesetz angepasst hat.
Somit werden
unsere Doggen mindestens HD geröntgt, es wird ein Herzultraschall
alle 2 Jahre gemacht und es wird ein tierärztlicher Augenbefund
gemacht. Diese Untersuchungen werden bei der Körung den Zuchtwarten
des Österreichischen Doggenklubs vorgelegt und ist nur ein Teil
einer bestandenen Körung. Weiters müssen die Doggen neben den 3
Ausstellungsergebnissen, die mit einem Formwert von mindestens "sehr
gut" bestanden werden muss, einen Wesenstest und einer genauen
Formwert-Prüfung unterzogen werden.
Doggenwelpen Abgabe & Fütterung
Die Welpen werden ab der 10. Woche abgegeben. Zu diesem Zeitpunkt
sind sie 2-mal geimpft, entwurmt und gechipt. Die
Doggenwelpen werden den neuen Besitzern mit
EU-Impfpass und einer FCI-Ahnentafel übergeben. Weiters ist es uns
wichtig, mit den Welpenbesitzern in Kontakt zu bleiben, um zu sehen,
wie sich die Doggenwelpen entwickeln und ob es
ihnen gut geht. Natürlich stehen wir auch jederzeit mit Rat und Tat
zur Verfügung.
Gefüttert werden die Doggenwelpen täglich bis zu
4-mal. Danach wird bei heranwachsenden Doggen die Fütterung auf 2-3
mal reduziert. Erwachsenen Doggen füttert man am besten 2-mal
täglich. WICHTIG: Nach der Fütterung sollten sie ihre Dogge 1-2
Stunden nicht laufen oder spielen lassen. Hier besteht die Gefahr
einer Magendrehung.
Wir als aktive
Hundesportler empfehlen natürlich jeden Doggen-Besitzer
eine Hundeschule zu besuchen. Es ist immer schön wenn man sieht,
welche Fortschritte der Hund macht. Bei regelmäßigen kurzen
Trainingseinheiten ist es nicht schwer, dem Hund die Grundkommandos
wie Sitz, Platz oder Hier beizubringen. Die Leinenführigkeit ist
besonders bei großen Hunden im Alltag oft sehr hilfreich.
Welpenkauf - Warum kosten Welpen was sie kosten?
Die Ausgaben eines seriösen Züchters sind viel höher als die
eines "Vermehrers", der möglichst viele Welpen bei möglichst
geringen Ausgaben auf den Markt bringen will. Seine Sparmaßnahmen
gehen zulasten der jungen Hunde, die dadurch nicht die besten
Voraussetzungen für ihr Leben mit in die Wiege gelegt bekommen.
Deshalb sollte der Preis nicht das ausschlaggebende Kriterium beim
Welpenkauf sein. Besser ist es, die Züchter zu besuchen und zu
hinterfragen, welche Ausgaben sie für die Zucht hatten und ob diese
einen höheren Preis rechtfertigen. Man sollte nicht nur die Kosten
sehen, die die Welpenaufzucht betreffen.
Zuchtzulassung der Hündin
Bei einem seriösen Verein die Erlaubnis zu bekommen, mit der
Hündin zu züchten ist gar nicht so einfach und kostet viel Zeit und
Geld. Es müssen Ausstellungserfolge erzielt werden, teure
Untersuchungen von Gelenken, Augen und Herz durchgeführt werden um
auszuschließen, dass die Hündin erbliche Krankheiten hat und diese
an die Welpen weitergibt. Es muss ein Wesenstest bestanden werden
und die Hündin wird einem genauen Formwert unterzogen.
Deckgebühren
Wenn man sich für einen Deckrüden entschieden hat, muss man
erstmals die Genehmigung zum Decken beim Verein einholen. Als
Rüdenbesitzer muss man alle notwendigen Nachweise über
Untersuchungen und Zuchtzulassungen erbringen, die auch bei der
Hündin erforderlich sind. Weitere Kosten sind die Deckgebühr,
Anreise zum Deckrüden, anfallende Untersuchungen vor und nach dem
Decken bei der Hündin, usw.
Die Ahnentafel
Durch die Ausstellung der Ahnentafeln für die Welpen kommen auch
auf den Züchter Kosten zu. Auch wenn man jetzt glaubt, dass man
diese Ahnentafel nicht benötigt, sollte einem bewusst sein, dass
dies auch später vom Vorteil ist. Man kann mit dem Hund innerhalb
des Verbands selbst züchten, Ausstellungen besuchen, usw. Jedoch
sollte man darauf achten, dass die Ahnentafel echt ist. Leider kommt
es immer wieder vor, dass diese einfach selbst am PC erstellt
werden. Achten sie darauf, dass die Ahnentafel vom zuständigen
Dachverband stammt (ÖDK, ÖKV und FCI).
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 Deutsche Doggen Welpen
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